Mit KI-gestützten Video-Arbeitsanweisungen arbeitet AVO neue Mitarbeitende einheitlich ein, sichert Wissen und macht Prozesse sicherer.

Die AVO-Werke August Beisse GmbH zählt zu den führenden Herstellern von Verarbeitungsgewürzen in Europa. Das traditionsreiche Familienunternehmen hat 750 Mitarbeitende aus 50 Nationen. Es verbindet hohe Qualitätsansprüche mit Innovationskraft und setzt auf zuverlässige, standardisierte Produktionsprozesse.
In der Produktion hängt viel davon ab, dass Wissen geordnet weitergegeben wird. Neue Mitarbeitende müssen Arbeitsabläufe sicher nachvollziehen können. Bestehende Teams brauchen aktuelle, verständliche Arbeitsanweisungen. Führungskräfte und erfahrene Fachkräfte müssen sicherstellen, dass Prozesse einheitlich vermittelt und Änderungen zuverlässig kommuniziert werden.
Vor dem Einsatz von Kraka waren Schulungs- und Prozessinformationen über verschiedene Unterlagen, Übersetzungen und Systeme verteilt. Aktualisierungen bedeuteten manuellen Aufwand. Gleichzeitig war Erfahrungswissen aus dem Produktionsalltag nicht immer dort verfügbar, wo es für Einarbeitung, Qualität und Prozesssicherheit gebraucht wurde.
„Für uns stehen Qualität, Prozesssicherheit und die strukturierte Weitergabe von Wissen im Vordergrund. Mit Kraka können wir Arbeitsabläufe aus der Produktion digital dokumentieren und für Schulungszwecke verfügbar machen. Das schafft Transparenz, unterstützt unsere Mitarbeitenden und hilft uns, Wissen langfristig zu sichern.“
Inhalte sollen ohne langen Medien- oder IT-Prozess direkt aus realen Arbeitsabläufen entstehen.
Neue Mitarbeitende sollen einheitliche, nachvollziehbare und wiederholbare Schulungsinhalte erhalten.
Wiederkehrende 1:1-Erklärungen sollen weniger werden, ohne die Qualität der Schulung zu senken.
Standardisierte Arbeitsanweisungen und kontinuierliche Schulungen sollen helfen, Abläufe schneller sicher zu beherrschen.
Erfahrungswissen aus der Produktion soll dokumentiert und für weitere Teams nutzbar werden.
Mit Kraka dokumentiert AVO definierte Arbeitsabläufe direkt im Produktionsumfeld. Die Plattform bereitet das Videomaterial KI-gestützt auf und gliedert es in einzelne Arbeitsschritte. Die Inhalte stehen dann für Schulung und zum Nachschlagen bereit.
So entsteht aus praktischen Abläufen eine digitale, wiederverwendbare Arbeitsanweisung. Mitarbeitende können die Inhalte am Ort des Geschehens, in Schulungsbereichen oder über geeignete Endgeräte abrufen. Ergänzende Lernkontrollen und Übersichten helfen, die Schulungsstände nachzuvollziehen.

Arbeitsabläufe werden im realen Produktionsumfeld per Video dokumentiert.
Kraka bereitet die Inhalte KI-gestützt auf und gliedert sie in einzelne Arbeitsschritte.
Die Inhalte stehen als digitale Arbeitsanweisungen für Schulung und Nachschlagen bereit.
Lernkontrollen, Wiederholungen und Aktualisierungen unterstützen kontinuierliche Schulungen.
AVO nutzt Kraka nicht als reines Video-Tool. Kraka ist dort die Plattform, über die Produktionswissen strukturiert erfasst, aufbereitet und vermittelt wird.
Arbeitsanweisungen lassen sich deutlich schneller erstellen und aktualisieren.
Neue Mitarbeitende lernen die Abläufe strukturiert, wiederholbar und zunehmend selbstständig.
Es gibt weniger wiederkehrende Erklärungen. Führungskräfte gewinnen mehr Zeit für Steuerung, Unterstützung und Qualitätssicherung.
Standardisierte Video-Arbeitsanweisungen und kontinuierliche Schulungen helfen, Fehler im Alltag schneller zu reduzieren.
Der Projektfortschritt zeigt: Die digitale Prozessdokumentation bleibt nicht bei einzelnen Testinhalten stehen. Bis Ende Mai 2026 wurden 65 Arbeitsanweisungen mit insgesamt 683 Arbeitsschritten digital erfasst. Das ist eine belastbare Grundlage, um die Schulungsinhalte Schritt für Schritt auszubauen und in den Produktionsalltag zu integrieren.
Für Betriebe, die Kraka prüfen, ist diese Entwicklung entscheidend. Der Nutzen liegt nicht nur in einzelnen Videos, sondern in einem wiederholbaren Vorgehen: Es macht Arbeitsanweisungen schneller verfügbar, entlastet Führungskräfte und ermöglicht kontinuierliche Schulungen. Diese Schulungen werden bei AVO laufend etabliert.
„Der größte Vorteil liegt für uns in der praktischen Umsetzbarkeit. Arbeitsanweisungen entstehen dort, wo der Prozess tatsächlich stattfindet. Gleichzeitig können Mitarbeitende Inhalte wiederholen und Führungskräfte erhalten mehr Transparenz über Schulungsstände.“
Die Zusammenarbeit zwischen AVO und Kraka ist ein wesentlicher Teil dieser Geschichte. AVO bringt reale Anforderungen aus dem Produktionsalltag ein, stellt fachlichen Dateninput bereit und unterstützt die Weiterentwicklung der Bediener- und Anwenderfreundlichkeit. Kraka greift Hinweise und Anwenderwünsche auf und setzt Verbesserungen zeitnah um.
AVO ist damit nicht nur Anwender, sondern aktiver Entwicklungspartner. Das wirkt auch nach außen: AVO zeigt sich als Unternehmen, das Digitalisierung pragmatisch, qualitätsorientiert und nah an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden gestaltet.
„AVO bringt sehr konkrete Anforderungen aus der Produktion ein. Genau dadurch entsteht eine Lösung, die nicht nur technisch funktioniert, sondern im Arbeitsalltag echten Mehrwert schafft.“
Nach dem erfolgreichen Aufbau der ersten digitalen Arbeitsanweisungen soll der Ansatz Schritt für Schritt weiterentwickelt werden. Produktionswissen soll strukturiert, aktuell und nachvollziehbar verfügbar sein.
Perspektivisch sollen die mit Kraka erstellten Video-Arbeitsanweisungen und Schulungsinhalte in bestehende HR-Prozesse eingebunden werden können. AVO erfasst Schulungen, Lernstände und Qualifikationsnachweise bereits in einem etablierten HR-System. Kraka könnte künftig noch enger mit dieser Dokumentation verzahnt werden. Die Plattform unterstützt dabei, praxisnahe Lerninhalte schnell und direkt aus der Produktion zu erstellen. Das HR-System sorgt für die übergreifende Nachweisführung, Transparenz und Steuerung der Qualifikationen.
Am Ende sollen Produktion, Führungskräfte und Personalbereich mit einem gemeinsamen Schulungs- und Wissensmanagement arbeiten.
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